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Liebe Fulfillment-Kunden,
der Juni markiert nicht nur den offiziellen Sommeranfang, sondern auch die Halbzeit des Jahres – ein perfekter Moment, um durchzuatmen und gleichzeitig vorauszuschauen. Während viele von euch vielleicht schon die ersten Urlaubstage genossen haben, haben wir die Zeit genutzt, um hinter den Kulissen wichtige Grundlagen für die kommende zweite Jahreshälfte zu schaffen. Unser Fokus lag diesen Monat darauf, bestehende Abläufe zu analysieren und gezielte Verbesserungen vorzunehmen, die eure und unsere Effizienz weiter steigern. Eure Partnerschaft ist der Motor für unseren Antrieb, uns stetig weiterzuentwickeln. Lasst uns gemeinsam auf die Entwicklungen des vergangenen Monats blicken.
ANPASSUNGEN / ENTWICKLUNGEN
Im Dashboard bei den Bestelldetails werden jetzt auch die Trackinginformationen angezeigt und nicht mehr auf einer separaten Seite. Wählt dazu eine Bestellung, klickt rechts auf das Menü und anschließend auf Bestellung anzeigen.
Im Dashboard haben wir bei der Artikelübersicht eine Spalte ergänzt für die letzte Warenbewegung. Diese spalte lässt sich auf- und absteigend sortieren so könnt ihr sehen ob und wann ein Artikel in die Langzeitlagergebühr fällt.
Unsere neue Software korrigiert Adressfehler automatisch! Wusstest du, dass bei erstaunlichen 5-10 % aller Bestellungen die Adressdaten fehlerhaft sind? Bisher haben wir diese Fehler für dich täglich manuell und kostenlos korrigiert, um Retouren zu vermeiden. Um diesen wichtigen Prozess für dich nun noch schneller und sicherer zu machen, haben wir investiert: Unser neues, intelligentes Tool prüft ab sofort jede Lieferadresse automatisch. Egal, ob die Hausnummer am Ende der Straße steht, im Feld für den Firmennamen gelandet ist oder die Straße komplett falsch zugeordnet wurde – unsere Software erkennt diese typischen Fehler und stellt alles richtig.
Dein Vorteil: Weniger Retouren, eine schnellere Abwicklung und zufriedenere Endkunden.
Das Beste daran ist: Dieser erweiterte Service bleibt für dich kostenlos und läuft komplett automatisch im Hintergrund. Du musst nichts tun.
Gemeinsam gegen Transportschäden: Lass uns deine Produkte noch besser schützen!
Sicher ist dir auch schon aufgefallen, dass der Versand immer rauer wird und das Thema Transportschäden uns alle beschäftigt. Ein Produkt, das kaputt ankommt, führt zu unzufriedenen Kunden und aufwändigen Retouren – das wollen wir gemeinsam mit dir vermeiden!
Wir alle stehen vor der Herausforderung, dass Versanddienstleister wie DHL nur dann für Schäden haften, wenn ein Produkt in seiner eigenen Verpackung schon sehr gut geschützt ist. Unser Füllmaterial im Versandkarton kann da leider oft nur noch wenig ausrichten.
Deshalb möchten wir dich aktiv dabei unterstützen, die Verpackung deiner Produkte so zu optimieren, dass sie immer sicher ankommen.
Als bewährte Richtlinie für eine stabile Verpackung gilt der 1-Meter-Falltest: Ein Artikel sollte in seiner Verkaufsverpackung einen Sturz aus dieser Höhe unbeschadet überstehen.
Bist du unsicher, ob deine aktuelle Verpackung das aushält? Hast du besonders empfindliche Produkte und suchst nach einer besseren Lösung? Dann melde dich bei uns! Lass uns gemeinsam auf deine Artikel schauen. Wir finden sicher eine gute und pragmatische Lösung, die für dich passt – sei es durch eine kleine Anpassung bei der Verpackung oder durch unseren neuen Service für speziellen Bruchschutz.
Um diese partnerschaftliche Herangehensweise auch formal festzuhalten, haben wir unsere Kooperationsvereinbarung entsprechend angepasst. Alle Details dazu findest du hier: § 3 Haftung bei Transportschäden und Anforderungen an die Produktverpackung
Frage des Monats
Wer haftet, wenn mein Produkt auf dem Transportweg zum Kunden kaputtgeht?
Das ist eine extrem wichtige Frage, die die Zusammenarbeit fair für alle regelt. Die kurze und direkte Antwort lautet: Die Verantwortung für eine bruchsichere Produktverpackung liegt bei dir als unser Kunde.
Der Grund ist einfach: Versanddienstleister wie DHL haften für Transportschäden nur, wenn das Produkt selbst und die Außenverpackung stimmen. Ein Produkt, das nur lose in seinem Produktkarton liegt, gilt bei DHL als „unzureichend verpackt“, auch wenn wir es mit Füllmaterial im Versandkarton fixieren. Das Füllmaterial verhindert nur das Herumrutschen, es ist kein Ersatz für eine stabile Produktverpackung.
Unsere Arbeitsteilung sieht also so aus:
Deine Aufgabe: Du lieferst uns einen Artikel, dessen eigene Verpackung den 1-Meter-Falltest besteht. Das bedeutet, die Verkaufseinheit muss einen Sturz aus ca. 1 Meter Höhe auf harten Boden aushalten, ohne dass etwas kaputtgeht. Diese Verpackung ist der eigentliche Schutz.
Unsere Aufgabe: Wir nehmen deinen geschützten Artikel, legen ihn in einen Versandkarton und sorgen mit Füllmaterial dafür, dass er nicht hin und her rutscht.
Du brauchst mehr Schutz? Wenn du Produkte hast, die einen besonderen Schutz benötigen, den du nicht selbst gewährleisten kannst, sprich uns an! Wir können dir gegen Aufpreis einen speziellen Service für bruchsicheren Versand anbieten. Standardmäßig ist dieser Service aber nicht enthalten.
ROADMAP Juni 2025
- Optimierung Adresskorrektur
- Optimierung Dashboard
INTERESSANTE LINKS
- Verpackungspflicht beim Rückversand: Was Händler:innen fordern dürfen – und was nicht
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- Wie erkenne ich, ob mein Online-Shop ausreichend barrierefrei ist?
- Zum 20.07.2025: Hinweis zur OS-Plattform löschen
- Ab 18.08.2025: Bevollmächtigtenpflicht bei Batterieversand in andere EU-Länder
So, frohes Schaffen und gute Geschäfte.
Euer Team der emoose